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Ablösungsphase
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DER GLÄSERNE ARBEITSPROZESS, FOLGE 2
Um auch das transparent zu machen, ich (versuche zumindest) die einzelnen Einträge nach folgendem Muster zu beschreiben, auf dass das zumindest systematisch-wissenschaftlich aussieht:
Autor (wenn nicht Praschl)
Titel (wenn vorhanden)
kurz: was ist der Eintrag
Eintrag thematisiert was
allfällige spezielle Beobachtung
Links zu
Kategorie (und noch 3 letzte Einträge der selben anlesen, so kommen auch mehr als nur 10 Einträge ins Spiel, gibt hoffentlich etwas runderes Gesamtbild)
bewertet der Eintrag das Geschilderte?
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DER GLÄSERNE ARBEITSPROZESS, FOLGE 1
Arbeite heute auf anderem PC, von dem aus das Word-Dokument "ideen" (vgl. den Post) nicht erreichbar ist, poste deshalb auch erste Ideen/Notizen gleich, nur falls sich wer wundert, weil es heute besonders wirr/unausgegoren ist. Ist blöd, weiß ich, aber im Moment grad nicht zu ändern.
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METHODE
Es geht hier nicht darum herauszufinden, wie das biographische Subjekt Peter Praschl (oder die anderen AutorInnen auf Sofa) so lebt, was er denkt, wie es wirklich war oder was er uns durch sein Blog mitteilen/senden will. Das alles weiß ich einfach nicht, und will es (zumindest im Rahmen dieser Arbeit) auch gar nicht wissen. Mit anderen Worten: es herrscht striktes Psychologie-Verbot. Den Autor Peter Praschl kenne ich nicht, deswegen mutmaße ich nicht über ihn, ich kenne nur das Sofa-Blog, und beschreibe eben das.
Es geht hier also darum, dass ich, wenn ich das Sofa-Blog lese, erst einmal nur einen Text, also eine Struktur, die aus Zeichen aufgebaut ist, vor mir habe. Diese Zeichen will ich untersuchen, und nichts anderes.
Die These des Seminars (und dieser Arbeit) ist nun, dass durch diese ganz spezielle Blog-Struktur irgendwie eine ganz spezielle Stimme/ein Subjekt/der Sound von Sofa entsteht. Und genau diesen Sound, und wie er entsteht, will diese Arbeit untersuchen.
Deshalb ist es legitim, alle vier Autoren von Sofa als ein und das selbe Subjekt zu behandeln und gerade so viele Einträge zu analysieren, wie man eben zufällig auswählt. Würde man eine andere Anzahl oder andere Einträge behandeln, käme man vielleicht zu anderen Ergebnissen. Darum geht es aber gar nicht. Es geht, wie gesagt, darum, zu untersuchen, wie durch die Struktur eines Weblogs "ein Subjekt" entsteht. Dazu könnte eigentlich jedes beliebige Blog untersucht werden, meine Wahl fiel eben zufällig auf Sofa. Um es nocheinmal zu sagen: Es interessiert also nicht, wie der Praschl so ist, sondern was das so ist, ein Blog, und wie das so ist, das Bloggen.
Praktisch soll das so aussehen, dass ich zuerst mit einem pseudo-ethnologischen (wie passend), verfremdeten Blick ganz banal beschreibe, wie das so aussieht, dieses Sofa-Blog, als hätte ich noch nie ein Blog gelesen, einfach die Bauteile dieser rätselhaften Strukur zu beschreiben versuche, wie sieht das aus, was passiert, wenn man da klickt, wie schaut die Umwelt vom Sofa aus usw. (Trotz dieses Blicks, der eigentlich tut, als kenne er den Gegenstand seiner Beschreibung nicht, verwende ich die Fachausdrücke, die für die Teile eines Blogs eben bestehen, weil es lächerlich und umständlich wäre, sie nicht zu benützen, es geht ja nur darum, so zu tun, als wisse man nicht, wozu die Teile da sind.)
Darauf folgt dann eine Analyse des Inhalts der letzten 10 Posts, die ebenso tut, als hätte sie keine Ahnung, was sie da eigentlich untersucht, die wieder nur rätselhafte Zeichen vor sich sieht, die sie irgendwie aus deren Zusammenhang zu erklären versucht.
Die dabei aufgeworfenen Fragen und gemachten Beobachtungen werden dann zu irgendwelchen Ergebnissen führen, vielleicht sogar die These stützen, dass Blogs Subjekte konstruieren. Der Hauptakzent soll aber jedenfalls auf einer sorgfältigen Analyse des Zeichenmaterials liegen. Wenn die eigentlichen "Ergebnisse" dann eher bescheiden ausschauen, soll das nicht weiter stören, wenn die grundlegende Problematik, wie die Form eines Blogs seinen Inhalt/seinen Sound/sein Subjekt bestimmt, klar geworden ist. Vielleicht wird auch alles ganz anders, ab jetzt wird\'s jedenfalls ernst.
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WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 5
Das Kategorien-Problem wird jetzt einfach wie folgt gelöst:
Es gibt nur die drei großen Kategorien Ablösungsphase, Zwischenphase und Integrationsphase (in README erörtert). Unterkategorien werden durch den Titel eines Posts benannt und durch den Meta-Post Gliederung systematisiert, der auf sämtliche Posts verlinkt, die zur endgültigen Arbeit gehören. (Und wenn der nicht weiterhilft, einfach die Skizze im Header studieren.)
Das ist zwar vielleicht nicht sehr blogwise gedacht, aber bei meinen (bzw. myblog.des) technischen Möglichkeiten immer noch die beste Lösung.
Genug jetzt der überkomplizierten Vorüberlegungen, rein ins Vergnügen.
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WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 4
- Beim Materialsammeln aufgefallen: Unsicherheit, ob die UrheberInnen der verlinkten Seiten alle mit Verlinkung einverstanden sind; Unsicherheit, ob die Quelle, über die man einen Link entdeckt hat, immer mitangegeben werden muss.
Wie ist da eigentlich genau die Konvention?
- Folgendes Problem bemerkt: Die klassische Baumstruktur einer wissenschaftlichen Arbeit (1.1, 1.2, 1.2.1 etc.) läßt sich mit den Kategorien nicht nachahmen. Wie jetzt Kategorien benennen, die zb Unterkapitel von Vorphase sind?
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WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 3
Darf README SO flockig-locker bleiben, wie es ist? Klärt das überhaupt irgendwas?
Und nicht beabsichtigter, irrer Effekt auch: weil durch die zeitliche Abfolge die jüngsten Blogs ja immer oben stehen, kriegt man beim Lesen die Gedanken genau umgekehrt mit, als sie entwickelt werden. Eigentlich überhaupt keine neue Beobachtung, aber bei jedem mal wieder irr. Und sollte man vor allem was die Endfassung der Arbeit dann angeht wieder berücksichtigen. Keep it at mind oder so.
Weiters: HTML-Basics endlich wieder auffrischen. Das ist doch entwürdigend immer mit der \'Link-Einfügen-Krücke\'. Ich will endlich die Stützräder ab.
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WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 2
Arbeitsweise ist also:
Erste Notizen/Gedanken/Beobachtungen kommen immer ins Worddokument \'ideen\'.
Fertige Posts werden laufend unter Vorphase gepostet. Was mal gepostet ist, fliegt bei \'ideen\' raus. (cut\'n\'paste sozusagen.)
Definitive Teile der Arbeit werden dann einerseits unter ihren jeweiligen Kategorien (die dann erst entstehen) gepostet, andererseits unter normalen Kapitelüberschriften und Unterüberschriften usw. im Wordokument \'arbeit\' abgelegt. Vielleicht kommt \'arbeit\' hier via Zusatzseite auch online.
Mal gucken, wie/ob das so geht.
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WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 1
Thema ist also Sofa. Zeitraum der untersuchten Postings ergibt sich aus dem Zeitpunkt des definitiven Arbeitsanfangs hier.
Vorneweg steht immer README, das hoffentlich alles erklärt.
Nicht hierher gehören:
Bemerkungen/Beobachtungen über Außenfaktoren, die den Arbeitsprozess hier aufhalten oder beschleunigen, wie zB die anderen Seminararbeiten. Das gehört nach assotsiationsklimbim.
Schon hierher gehören:
explizite Bemerkungen/Beobachtungen über das Arbeiten in/mit der Blogform.
Alle Posts dieser Vorphase (Wie gehen wir das jetzt eigentlich an?) laufen also erstmal unter Kategorie Vorphase. Hier sind Formspielereien noch erlaubt, im eigentlich, \'offiziellen\' Teil der Arbeit dann nicht mehr.
Als erstes also mal:
Arbeitsweise überlegen
Layout machen
Header machen
Material sammeln
Links machen
Gliederung überlegen
Und los geht’s.
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