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Ablösungsphase

DER GL?SERNE ARBEITSPROZESS, FOLGE 2

Um auch das transparent zu machen, ich (versuche zumindest) die einzelnen Eintr?ge nach folgendem Muster zu beschreiben, auf dass das zumindest systematisch-wissenschaftlich aussieht:

Autor (wenn nicht Praschl)

Titel (wenn vorhanden)

kurz: was ist der Eintrag

Eintrag thematisiert was

allf?llige spezielle Beobachtung

Links zu

Kategorie (und noch 3 letzte Eintr?ge der selben anlesen, so kommen auch mehr als nur 10 Eintr?ge ins Spiel, gibt hoffentlich etwas runderes Gesamtbild)

bewertet der Eintrag das Geschilderte?


29.7.04 11:11


DER GL?SERNE ARBEITSPROZESS, FOLGE 1

Arbeite heute auf anderem PC, von dem aus das Word-Dokument "ideen" (vgl. den Post) nicht erreichbar ist, poste deshalb auch erste Ideen/Notizen gleich, nur falls sich wer wundert, weil es heute besonders wirr/unausgegoren ist. Ist bl?d, wei? ich, aber im Moment grad nicht zu ?ndern.
28.7.04 14:29


WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 6

Da heute ja alle Vorarbeit endlich erledigt ist, sollen Gegenstand der Analyse nun also die 10 Posts vom Dienstag, 27. Juli 2004, 08:18 bis zum Dienstag, 20. Juli 2004, 08:03 sein.
27.7.04 14:22


METHODE

Es geht hier nicht darum herauszufinden, wie das biographische Subjekt Peter Praschl (oder die anderen AutorInnen auf Sofa) so lebt, was er denkt, wie es wirklich war oder was er uns durch sein Blog mitteilen/senden will. Das alles wei? ich einfach nicht, und will es (zumindest im Rahmen dieser Arbeit) auch gar nicht wissen. Mit anderen Worten: es herrscht striktes Psychologie-Verbot. Den Autor Peter Praschl kenne ich nicht, deswegen mutma?e ich nicht ?ber ihn, ich kenne nur das Sofa-Blog, und beschreibe eben das.

Es geht hier also darum, dass ich, wenn ich das Sofa-Blog lese, erst einmal nur einen Text, also eine Struktur, die aus Zeichen aufgebaut ist, vor mir habe. Diese Zeichen will ich untersuchen, und nichts anderes.

Die These des Seminars (und dieser Arbeit) ist nun, dass durch diese ganz spezielle Blog-Struktur irgendwie eine ganz spezielle Stimme/ein Subjekt/der Sound von Sofa entsteht. Und genau diesen Sound, und wie er entsteht, will diese Arbeit untersuchen.

Deshalb ist es legitim, alle vier Autoren von Sofa als ein und das selbe Subjekt zu behandeln und gerade so viele Eintr?ge zu analysieren, wie man eben zuf?llig ausw?hlt. W?rde man eine andere Anzahl oder andere Eintr?ge behandeln, k?me man vielleicht zu anderen Ergebnissen. Darum geht es aber gar nicht. Es geht, wie gesagt, darum, zu untersuchen, wie durch die Struktur eines Weblogs "ein Subjekt" entsteht. Dazu k?nnte eigentlich jedes beliebige Blog untersucht werden, meine Wahl fiel eben zuf?llig auf Sofa. Um es nocheinmal zu sagen: Es interessiert also nicht, wie der Praschl so ist, sondern was das so ist, ein Blog, und wie das so ist, das Bloggen.

Praktisch soll das so aussehen, dass ich zuerst mit einem pseudo-ethnologischen (wie passend), verfremdeten Blick ganz banal beschreibe, wie das so aussieht, dieses Sofa-Blog, als h?tte ich noch nie ein Blog gelesen, einfach die Bauteile dieser r?tselhaften Strukur zu beschreiben versuche, wie sieht das aus, was passiert, wenn man da klickt, wie schaut die Umwelt vom Sofa aus usw. (Trotz dieses Blicks, der eigentlich tut, als kenne er den Gegenstand seiner Beschreibung nicht, verwende ich die Fachausdr?cke, die f?r die Teile eines Blogs eben bestehen, weil es l?cherlich und umst?ndlich w?re, sie nicht zu ben?tzen, es geht ja nur darum, so zu tun, als wisse man nicht, wozu die Teile da sind.)

Darauf folgt dann eine Analyse des Inhalts der letzten 10 Posts, die ebenso tut, als h?tte sie keine Ahnung, was sie da eigentlich untersucht, die wieder nur r?tselhafte Zeichen vor sich sieht, die sie irgendwie aus deren Zusammenhang zu erkl?ren versucht.

Die dabei aufgeworfenen Fragen und gemachten Beobachtungen werden dann zu irgendwelchen Ergebnissen f?hren, vielleicht sogar die These st?tzen, dass Blogs Subjekte konstruieren. Der Hauptakzent soll aber jedenfalls auf einer sorgf?ltigen Analyse des Zeichenmaterials liegen. Wenn die eigentlichen "Ergebnisse" dann eher bescheiden ausschauen, soll das nicht weiter st?ren, wenn die grundlegende Problematik, wie die Form eines Blogs seinen Inhalt/seinen Sound/sein Subjekt bestimmt, klar geworden ist. Vielleicht wird auch alles ganz anders, ab jetzt wird\'s jedenfalls ernst.

27.7.04 11:56


WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 5

Das Kategorien-Problem wird jetzt einfach wie folgt gel?st:

Es gibt nur die drei gro?en Kategorien Abl?sungsphase, Zwischenphase und Integrationsphase (in README er?rtert). Unterkategorien werden durch den Titel eines Posts benannt und durch den Meta-Post Gliederung systematisiert, der auf s?mtliche Posts verlinkt, die zur endg?ltigen Arbeit geh?ren. (Und wenn der nicht weiterhilft, einfach die Skizze im Header studieren.)

Das ist zwar vielleicht nicht sehr blogwise gedacht, aber bei meinen (bzw. myblog.des) technischen M?glichkeiten immer noch die beste L?sung.

Genug jetzt der ?berkomplizierten Vor?berlegungen, rein ins Vergn?gen.
27.7.04 11:42


WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 4

- Beim Materialsammeln aufgefallen: Unsicherheit, ob die UrheberInnen der verlinkten Seiten alle mit Verlinkung einverstanden sind; Unsicherheit, ob die Quelle, ?ber die man einen Link entdeckt hat, immer mitangegeben werden muss.
Wie ist da eigentlich genau die Konvention?

- Folgendes Problem bemerkt: Die klassische Baumstruktur einer wissenschaftlichen Arbeit (1.1, 1.2, 1.2.1 etc.) l??t sich mit den Kategorien nicht nachahmen. Wie jetzt Kategorien benennen, die zb Unterkapitel von Vorphase sind?

26.7.04 16:02


WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 3

Darf README SO flockig-locker bleiben, wie es ist? Kl?rt das ?berhaupt irgendwas?

Und nicht beabsichtigter, irrer Effekt auch: weil durch die zeitliche Abfolge die j?ngsten Blogs ja immer oben stehen, kriegt man beim Lesen die Gedanken genau umgekehrt mit, als sie entwickelt werden. Eigentlich ?berhaupt keine neue Beobachtung, aber bei jedem mal wieder irr. Und sollte man vor allem was die Endfassung der Arbeit dann angeht wieder ber?cksichtigen. Keep it at mind oder so.

Weiters: HTML-Basics endlich wieder auffrischen. Das ist doch entw?rdigend immer mit der \'Link-Einf?gen-Kr?cke\'. Ich will endlich die St?tzr?der ab.
14.7.04 15:32


WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 2

Arbeitsweise ist also:

Erste Notizen/Gedanken/Beobachtungen kommen immer ins Worddokument \'ideen\'.

Fertige Posts werden laufend unter Vorphase gepostet. Was mal gepostet ist, fliegt bei \'ideen\' raus. (cut\'n\'paste sozusagen.)

Definitive Teile der Arbeit werden dann einerseits unter ihren jeweiligen Kategorien (die dann erst entstehen) gepostet, andererseits unter normalen Kapitel?berschriften und Unter?berschriften usw. im Wordokument \'arbeit\' abgelegt. Vielleicht kommt \'arbeit\' hier via Zusatzseite auch online.

Mal gucken, wie/ob das so geht.
14.7.04 15:11


WIE GEHEN WIR DAS JETZT AN, TEIL 1

Thema ist also Sofa. Zeitraum der untersuchten Postings ergibt sich aus dem Zeitpunkt des definitiven Arbeitsanfangs hier.

Vorneweg steht immer README, das hoffentlich alles erkl?rt.

Nicht hierher geh?ren:
Bemerkungen/Beobachtungen ?ber Au?enfaktoren, die den Arbeitsprozess hier aufhalten oder beschleunigen, wie zB die anderen Seminararbeiten. Das geh?rt nach assotsiationsklimbim.
Schon hierher geh?ren:
explizite Bemerkungen/Beobachtungen ?ber das Arbeiten in/mit der Blogform.

Alle Posts dieser Vorphase (Wie gehen wir das jetzt eigentlich an?) laufen also erstmal unter Kategorie Vorphase. Hier sind Formspielereien noch erlaubt, im eigentlich, \'offiziellen\' Teil der Arbeit dann nicht mehr.

Als erstes also mal:
Arbeitsweise ?berlegen
Layout machen
Header machen
Material sammeln
Links machen
Gliederung ?berlegen

Und los geht?s.
14.7.04 15:06





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